Wird geladen…
KI für Anzeigenbilder und Video-Motive
6 Minuten · 8 Schritte · Workout 3 von 6 in diesem Modul
Was du danach kannst
Am Ende dieses Workouts kannst du entscheiden, welche Teile eines Anzeigenmotivs du KI-Tools überlässt und welche echt bleiben, und KI nutzen, um einen Creative-Testing-Loop zu füttern, statt ihn zu ersetzen.
Ein erster Blick: Wo KI bei Motiven hilft, und wo sie schadet
KI-Tools sind gut bei den Teilen der Kreativarbeit, die sich wiederholen: Hintergründe und Umgebungen um ein echtes Produktfoto erzeugen, ein Bild für jede Platzierung skalieren und erweitern, Varianten eines Hooks oder einer Headline produzieren, ein Storyboard entwerfen, ein provisorisches Voiceover für einen Test schreiben. Meta und Google haben beide generative Funktionen in ihre Anzeigentools eingebaut, die einiges davon automatisch erledigen. KI-Tools sind schlecht bei den Teilen, die exakt sein müssen: das Produkt selbst, Text innerhalb eines Bildes, Hände und alles, was als echte Person oder echter Kunde präsentiert wird. Die bleiben echt.
Beispiel: Green Garden Skincare fotografiert ein sauberes Tiegelfoto. Daraus produziert das Team mit einem KI-Bildtool eine Badezimmerregal-Version, eine Sporttaschen-Version und eine Morgen-Schreibtisch-Version, plus Ausschnitte in 1:1, 4:5 und 9:16. Ein Shooting, neun Testmotive.
Was dieses Workout abdeckt
- Wo KI bei Motiven hilft, und wo sie schadet
- Fall: Welches Bild bekommt das Budget?
- KI verschiebt den Engpass von der Produktion zum Urteil
- Fall: Corner Coffees 15-Sekunden-TikTok
Eine Frage aus diesem Workout: Corner Coffees 15-Sekunden-TikTok
Corner Coffee will ein 15-Sekunden-TikTok für den neuen Bahnhofsstandort. Die Agentur bietet zwei Wege an. Weg 1: ein KI-generierter Barista-Avatar in einem generierten Café, fertig in einem Tag, kein Dreh. Weg 2: echtes Personal filmt den Tresen mit dem Handy, und KI-Tools übernehmen Untertitel, Schnitte, drei Hook-Varianten und den vertikalen Zuschnitt.
Welchen Weg wählst du, und warum?
- Weg 1, er ist schneller und sieht polierter aus
- Weg 2, weil ein echter Tresen und echtes Personal der Beweis sind; KI beschleunigt den Schnitt, nicht die Wahrheit
- Weg 1, aber mit einem kleinen „KI-generiert“-Label, damit es ehrlich ist
- Keinen von beiden, TikTok braucht eine professionelle Produktionsfirma
Entscheide dich zuerst und öffne dann die Begründung.
Antwort und Begründung anzeigen
Antwort: B. Weg 2, weil ein echter Tresen und echtes Personal der Beweis sind; KI beschleunigt den Schnitt, nicht die Wahrheit
Ein Café verkauft einen Ort und Menschen. Ein generierter Avatar in einem generierten Café entfernt genau das, was die Anzeige beweisen soll. Die Schnittarbeit, Untertitel, Schnitte, Hook-Varianten, ist der Bereich, in dem KI-Tools einen Tag sparen. Der häufigste Fehler ist Option c: Das Label macht es ehrlich, aber es bringt niemanden dazu, ein Café besuchen zu wollen, das nicht existiert.
Die anderen Schritte funktionieren genauso: Erst entscheidest du, dann siehst du, warum jede Option richtig oder falsch ist.
So übst du hier
- 2 kurze Konzeptkarten
- 2 Multiple-Choice-Fragen
- 2 Kampagnenfälle mit realistischen Zahlen
- 1 Zuordnungsübung
- 1 geführte Berechnung
Teil des Moduls: KI im Marketing
Mach KI zu deinem Teamkollegen für Content, Anzeigenmotive, Analyse und Recherche, und verstehe, wie KI-Suche das Marketing verändert.
Weitere Workouts in diesem Modul
- Gute Prompts schreiben: Rolle, Kontext, Beispiele, Format
- Content mit KI erstellen: Geschwindigkeit, Markenstimme und Kontrolle
- KI für Datenanalyse: von der Tabelle zur Erkenntnis
- KI-Suche: wie ChatGPT, Gemini und AI Overviews den Traffic verändern
- Risiken: Halluzinationen, Urheberrecht, Datenschutz und Markensicherheit
Programme mit diesem Workout