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Jobangebote: Gehaltsrecherche und Verhandlung

5 Minuten · 7 Schritte · Workout 6 von 6 in diesem Modul

Was du danach kannst

Am Ende dieses Workouts kannst du vor einem Vorstellungsgespräch eine Gehaltsspanne recherchieren, zwei Angebote anhand der Gesamtvergütung statt nur des Grundgehalts vergleichen und ein ruhiges, belegtes Gegenangebot machen.

Ein erster Blick: Recherchiere eine Spanne, keine Zahl

Bau dir vor jedem Gehaltsgespräch eine Spanne aus mindestens drei Quellen: Gehaltsspannen, die in Stellenanzeigen für ähnliche Rollen in deiner Stadt stehen, anonyme Gehaltsseiten und Branchenumfragen, und Menschen in ähnlichen Rollen (eine kurze, höfliche Nachricht mit der Bitte um eine Spanne, nicht um ihr Gehalt, funktioniert gut). Schreib dir das untere, mittlere und obere Ende für dein Level und deine Stadt auf. Spannen variieren stark nach Unternehmensgröße, Branche und Stadt, also behandle jede einzelne Zahl, die du online siehst, als einen Datenpunkt, nicht als Wahrheit. Dann lege deine eigenen drei Zahlen fest: den Betrag, mit dem du glücklich wärst, den Betrag, den du akzeptieren würdest, und den Betrag, unter dem du absagen würdest. Die erste Zahl, die in einer Verhandlung genannt wird, verankert alles Folgende. Deshalb willst du die Spanne kennen, bevor jemand eine Zahl nennt, und deshalb solltest du nie mit einem einzelnen, unrecherchierten Betrag eröffnen.

Beispiel: Deine Notizen: „Anzeigen: 3 ähnliche Rollen nennen Spannen. Umfrage: Median für 0-2 Jahre in dieser Stadt. Zwei Personen in ähnlichen Rollen haben mir ihre Einschätzung der Spanne gegeben. Meine Spanne: glücklich / akzeptieren / absagen.“

Was dieses Workout abdeckt

  1. Recherchiere eine Spanne, keine Zahl
  2. Vergleiche die Gesamtvergütung, nicht das Grundgehalt
  3. Fall: Das Gegenangebot machen

Eine Frage aus diesem Workout

Erstes Gespräch, und die Recruiterin fragt: „Was sind Ihre Gehaltsvorstellungen?“ Du hast noch nichts recherchiert. Was ist der beste Zug? Leite es dir zuerst her.

  1. Die erste Zahl sagen, die dir einfällt, damit du nicht ausweichend wirkst
  2. Nach der budgetierten Spanne für die Rolle fragen und sagen, dass du mit einer recherchierten Spanne zurückkommst, falls sie sie noch nicht teilen können
  3. „Was immer Sie für fair halten“ sagen
  4. Eine sehr hohe Zahl nennen, um Spielraum zu lassen

Entscheide dich zuerst und öffne dann die Begründung.

Antwort und Begründung anzeigen

Antwort: B. Nach der budgetierten Spanne für die Rolle fragen und sagen, dass du mit einer recherchierten Spanne zurückkommst, falls sie sie noch nicht teilen können

Viele Unternehmen haben eine budgetierte Spanne und teilen sie auf Nachfrage. Falls nicht, ist es normal und wird respektiert, sich Zeit für die Recherche zu nehmen. Der häufigste Fehler ist die erste Option: Die erste genannte Zahl verankert die ganze Verhandlung, und eine unrecherchierte Zahl ist meist zu niedrig. „Was immer fair ist“ überlässt den Anker der anderen Seite.

Die anderen Schritte funktionieren genauso: Erst entscheidest du, dann siehst du, warum jede Option richtig oder falsch ist.

So übst du hier

  • 2 kurze Konzeptkarten
  • 2 Multiple-Choice-Fragen
  • 1 Kampagnenfall mit realistischen Zahlen
  • 1 geführte Berechnung
  • 1 Wiederholungsfrage aus einem früheren Workout

Teil des Moduls: Portfolio, Lebenslauf und Vorstellungsgespräche

Beweise einem Recruiter, was du gelernt hast: ein Projektportfolio, ein ATS-freundlicher Lebenslauf, ein LinkedIn-Profil und Übung für Case-Interviews.

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