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E-Mail, SMS und WhatsApp: deine eigene Zielgruppe erreichen
5 Minuten · 7 Schritte · Workout 5 von 6 in diesem Modul
Was du danach kannst
Am Ende dieses Workouts kannst du berechnen, was eine E-Mail-Liste an Umsatz wert ist, für jede Art von Nachricht den richtigen eigenen Kanal wählen und die Einwilligung schützen, die diese Kanäle erst funktionieren lässt.
Ein erster Blick: Kanäle, die dir gehören, Einwilligung, die du dir verdienst
E-Mail, SMS, WhatsApp, Push-Benachrichtigungen und deine eigene Website oder App sind die Kanäle, in denen du entscheidest, was wann rausgeht, und jede Nachricht kostet Cent oder weniger. Der Haken ist die Einwilligung. Menschen müssen sich anmelden, du musst die Abmeldung einfach machen, und das Gesetz ist streng: CAN-SPAM für E-Mail, TCPA für SMS in den USA, und WhatsApp Business verlangt ein ausdrückliches Opt-in. Jeder Kanal hat eine Aufgabe. E-Mail trägt Inhalte, Angebote und Geschichten, etwa wöchentlich. SMS ist für kurze, zeitkritische Nachrichten, höchstens ein paar Mal im Monat, weil eine SMS unterbricht. WhatsApp ist dialogorientiert: Bestellupdates, Fragen, Eins-zu-eins-Hilfe. Eine Anmerkung zum Verhalten: Die Nachrichten „letzter Tag“ und „endet heute Abend“ funktionieren, weil Menschen es mehr hassen, etwas zu verlieren, als sie es mögen, etwas zu gewinnen. Marketer nennen das Verlustaversion. Es funktioniert, und es hört in dem Moment auf zu funktionieren, in dem jede Nachricht ein Notfall ist.
Beispiel: Green Garden Skincare: eine wöchentliche E-Mail mit einem Hautpflege-Tipp und einem Produkt. Eine SMS nur für die zwei Sales im Jahr. WhatsApp für „deine Bestellung ist unterwegs“ und „welches Serum passt zu mir?“
Was dieses Workout abdeckt
- Kanäle, die dir gehören, Einwilligung, die du dir verdienst
- Fall: Drei SMS pro Woche
Eine Frage aus diesem Workout
Corner Coffee hat 4.000 E-Mail-Abonnenten und 4.000 Instagram-Follower. Es kündigt an beiden Orten ein neues Saisongetränk an. Welche Gruppe sieht die Ankündigung wahrscheinlicher tatsächlich? Rate anhand dessen, wie jeder Kanal funktioniert.
- Instagram-Follower, weil Social visueller und fesselnder ist
- Ungefähr gleich, da beide Gruppen sich entschieden haben, vom Café zu hören
- E-Mail-Abonnenten, weil eine typische E-Mail von 30 bis 45 % der Liste geöffnet wird, während ein organischer Post nur wenige Prozent der Follower erreicht
- Keine von beiden. Die Leute ignorieren beides
Entscheide dich zuerst und öffne dann die Begründung.
Antwort und Begründung anzeigen
Antwort: C. E-Mail-Abonnenten, weil eine typische E-Mail von 30 bis 45 % der Liste geöffnet wird, während ein organischer Post nur wenige Prozent der Follower erreicht
Eine E-Mail landet in einem Postfach, das die Person kontrolliert; ein Post landet in einem Feed, den die Plattform kontrolliert. Eine ordentliche Liste erreicht Öffnungsraten von 30 bis 45 %, während die organische Reichweite auf Instagram oft unter 10 % der Follower liegt. Der häufigste Fehler ist anzunehmen, dass der fesselnder wirkende Kanal mehr Menschen erreicht. Fesselnd und zugestellt sind zwei verschiedene Dinge.
Die anderen Schritte funktionieren genauso: Erst entscheidest du, dann siehst du, warum jede Option richtig oder falsch ist.
So übst du hier
- 1 kurze Konzeptkarte
- 2 Multiple-Choice-Fragen
- 1 Kampagnenfall mit realistischen Zahlen
- 1 Zuordnungsübung
- 1 geführte Berechnung
- 1 Wiederholungsfrage aus einem früheren Workout
Teil des Moduls: Die digitale Kanalkarte
Suche, Social Media, Marktplätze, E-Mail und Messaging: wofür jeder Kanal gut ist und wo deine Kunden wirklich ihre Zeit verbringen.
Weitere Workouts in diesem Modul
- Paid, Owned und Earned Media
- Suche: Absicht einfangen (Google, YouTube, KI-Assistenten)
- Social Media: Nachfrage schaffen
- Marktplätze: wo viele Käufer starten (Amazon, Etsy, eBay)
- Kanäle mit knappem Budget auswählen
Programme mit diesem Workout