Wird geladen…
Suche: Absicht einfangen (Google, YouTube, KI-Assistenten)
6 Minuten · 8 Schritte · Workout 2 von 6 in diesem Modul
Was du danach kannst
Am Ende dieses Workouts kannst du die Absicht hinter einer Suchanfrage lesen, Kosten pro Klick in Kosten pro Bestellung umrechnen und erklären, was sich ändert, wenn die Antwort von einem KI-Assistenten statt von einer Liste mit Links kommt.
Ein erster Blick: Suche schafft keine Nachfrage. Sie fängt sie ein
Wenn jemand eine Suche eintippt, will er schon etwas. Deine Aufgabe ist, mit der richtigen Antwort da zu sein. Das unterscheidet Suche von jedem anderen Kanal: Die Absicht steht in der Anfrage. Lies sie auf vier Ebenen. Informational: eine Frage oder ein Problem („warum tut mein rücken vom rucksack weh“). Kommerziell: Optionen vergleichen („bester laptop rucksack für radfahrer“). Transaktional: kaufbereit („northpack commuter 20l rabattcode“). Navigational: eine bestimmte Website suchen („northpack“). Du kannst auf zwei Arten erscheinen: über bezahlte Suchanzeigen (Google Ads, du zahlst pro Klick) und über organische Ergebnisse (SEO, kostenlos pro Klick, aber langsam aufzubauen). Suche ist meist der erste bezahlte Kanal, den ein kleines Unternehmen testen sollte, weil die Menschen bereits suchen.
Beispiel: Green Garden Skincare bietet auf „vitamin c serum für empfindliche haut“ (kommerzielle Absicht) und schreibt einen Blogartikel für „brennt vitamin c serum“ (informationale Absicht). Zwei Absichten, zwei verschiedene Seiten.
Was dieses Workout abdeckt
- Suche schafft keine Nachfrage. Sie fängt sie ein
- Fall: „Steck alles in die Marken-Keywords“
- YouTube und KI-Assistenten sind auch Suche
Eine Frage aus diesem Workout: „Steck alles in die Marken-Keywords“
Green Garden Skincare fährt zwei Suchkampagnen. Eine bietet auf generische Begriffe wie „vitamin c serum“. Die andere bietet auf den eigenen Markennamen. Die Gründerin schaut auf die Zahlen und sagt: „Branded ist pro Bestellung zehnmal günstiger. Verschieb das ganze Budget dorthin.“
- Generisch: Klicks / CPC / Conversion-Rate
- 800 / $1,20 / 4 %
- Generisch: Ausgaben / Bestellungen
- $960 / 32
- Branded: Klicks / CPC / Conversion-Rate
- 150 / $0,40 / 12 %
- Branded: Ausgaben / Bestellungen
- $60 / 18
- Verfügbare Markensuchen pro Monat
- etwa 150
Was sagst du der Gründerin?
- Zustimmen. Die niedrigsten Kosten pro Bestellung gewinnen, also alles auf Branded verschieben
- Branded weiterlaufen lassen (es ist günstig und schützt den Namen), aber es kann nicht wachsen: Nur etwa 150 Leute im Monat suchen nach der Marke. Neue Kunden kommen über Generisch, also geht das zusätzliche Budget dorthin
- Branded pausieren. Wer deinen Namen sucht, würde dich sowieso finden
- Das Budget zur Sicherheit 50/50 aufteilen
Entscheide dich zuerst und öffne dann die Begründung.
Antwort und Begründung anzeigen
Antwort: B. Branded weiterlaufen lassen (es ist günstig und schützt den Namen), aber es kann nicht wachsen: Nur etwa 150 Leute im Monat suchen nach der Marke. Neue Kunden kommen über Generisch, also geht das zusätzliche Budget dorthin
Markensuchen kommen von Menschen, die dich schon kennen, meist wegen eines anderen Kanals. Es gibt nur etwa 150 davon im Monat, und die Kampagne fängt bereits alle ein. Dort mehr Budget hineinzustecken kauft nichts. Generische Begriffe sind der Ort, an dem Fremde zu Kunden werden, auch für $30 pro Bestellung. Der häufigste Fehler ist, den niedrigsten Kosten pro Bestellung hinterherzujagen, ohne zu fragen, wie viele Bestellungen zu diesem Preis überhaupt verfügbar sind.
Die anderen Schritte funktionieren genauso: Erst entscheidest du, dann siehst du, warum jede Option richtig oder falsch ist.
So übst du hier
- 2 kurze Konzeptkarten
- 2 Multiple-Choice-Fragen
- 1 Kampagnenfall mit realistischen Zahlen
- 1 Sortierübung
- 2 geführte Berechnungen
Teil des Moduls: Die digitale Kanalkarte
Suche, Social Media, Marktplätze, E-Mail und Messaging: wofür jeder Kanal gut ist und wo deine Kunden wirklich ihre Zeit verbringen.
Weitere Workouts in diesem Modul
- Paid, Owned und Earned Media
- Social Media: Nachfrage schaffen
- Marktplätze: wo viele Käufer starten (Amazon, Etsy, eBay)
- E-Mail, SMS und WhatsApp: deine eigene Zielgruppe erreichen
- Kanäle mit knappem Budget auswählen
Programme mit diesem Workout